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Neuer Elternbrief

Der 2. Elternbrief des Schuljahres 2017/2018 steht an...

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Deutsch-kongolesische Begegnung 2017: Schüler des Institut Majengo zum ersten Mal in Bochum

Die kongolesisch Delegation mit den deutschen Gastgebern beim Empfang im Bochumer Rathaus, Juni 2017

Herbst 2016 - Tom Laengner zu Besuch im Institut Majengo

6. und 7. von links: Nils und Tom Laengner

In den Herbstferien reiste Tom Laengner vom Afrika-Team der MCS zusammen mit seinem Sohn Nils Laengner, einem professionellen Fotografen, nach Afrika. Bei einem mehrtägigen Aufenthalt in Goma stattete er auch dem Institut Majengo einen Besuch ab. Darüber freute sich die Schulgemeinschaft und insbesondere Schulleiter Daniel Nzughundi.

Der Besuch von Herrn Laengner war ein besonderes Zeichen der langjährigen Verbundenheit der MCS mit dem Institut Majengo. Der neue Mehrzwecksaal, der auch mit Spendenmitteln der MCS errichtet wurde, wird übrigens "Salle Matthias Claudius" heißen.

Herr Laengner kehrte nicht nur mit den beeindruckenden Fotos seines Sohnes zurück. Er brachte dem Kollegium der MCS auch bewegende Geschichten von Menschen mit, die ihre Heimat lieben und sich den besonderen Herausforderungen ihrer persönlichen Lebenssituation stellen.

Dafür sagen wir Herrn Laengner und seinem Sohn ganz herzlichen Dank!

Allgegenwärtig in Goma - grauschwarzes Lavagestein vom Nyiragongo-Vulkan

KollegInnen helfen KollegInnen 2016 - 5935 Euro Weihnachtsgeld!! DANKE!!

„Weihnachtsgeld“ 2015 für Mitarbeiter des Institut Majengo

Rekordverdächtig!!!
MCS-Lehrer/innen spenden über 7000 Euro für Kollegen/innen des Instituts Majengo in Goma. Diese "Finanzspritze" hilft nicht nur für die aktuelle Weihnachtszeit, sie bindet die Lehrkräfte auch noch mehr an ihre Schule. Der damalige Schulleiter Polisis Kivava hatte in den 90er Jahren für mehr Kontinuität im Lehrkörper u.a. kleine Lehrerwohnungen auf dem Schulgelände errichten lassen.

Institut Majengo/GOMA/RDC und MCS Bochum durch Reformationsprojekt verbunden

2017 ist ein wichtiges Datum für die MCS, Deutschland und die ganze Welt: 500 Jahre Reformation gilt es zu feiern.

Dazu hat das Comenius-Institut ein geniales Projekt ins Rollen gebracht: Weltweit nehmen Schulen bis 2017 an schools500reformation teil. Gemeinsame Aktionen, Reflektionen und gegenseitige Teilhabe verbinden die teilnehmenden Schulen miteinander.

Wir arbeiten natürlich mit unseren langjährigen Freunden aus GOMA zusammen, die im April 2014 nicht nur eine große Konferenz vor Ort hatten sondern auch zeichenhaft - ganz im Sinne von Martin Luther - einen Apfelbaum gepflanzt haben.

Februar 2013: Der Drucker der MCS-KollegInnen wird übergeben.

Monsieur Ingo, wie Frau Königs Mann in Goma genannt wird, hat im Gepäck etwas für unsere Partnerschule mitgenommen. Hier Auszüge aus seinem BLOG:

Auf dem Weg zum Majengo Institut, der Partnerschule der Matthias-Claudius-Schule in Bochum, machen wir Halt bei einem Krankenhaus der CBCA. Dr. Hangi erklärt uns seine Arbeit auf Deutsch, da er selber einige Zeit in Deutschland gelebt und gearbeitet hat. Ich werde mich nie wieder über ein Mehrbettzimmer in einem deutschen Krankenhaus beschweren. Schockiert bin ich allerdings über seine Berichte von den Plünderungen durch die M23-Rebellen im Dezember vergangenen Jahres. Wirklich schlimm finde ich jedoch die Tatsache, dass eine große Mehrheit der Frauen aus Goma bereits 15-20mal vergewaltigt worden sind und das nicht nur durch die Rebellen. Auch die Regierungssoldaten und die restliche männliche Bevölkerung ist maßgeblich daran beteiligt.

Zum Glück geht es im Majengo Institut, das aus einer Primär und Sekundärstufe besteht, fröhlicher weiter. Der Schulleiter Kambala Nghuzundi begrüßt uns herzlich und nimmt die mir von der Matthias-Claudius-Schule anvertrauten Dinge wie Digicam, Drucker, Fußbälle und Korrespondenz freudig entgegen. Die Kamera wird sofort ausgepackt und ausprobiert. Nun bin ich 15kg leichter, obwohl genau genommen leider nur mein Gepäck. Anschließend werden wir durch mehrere Klassen gezerrt und vorgestellt. Auch die Baustelle für die neue Aula wird uns stolz präsentiert. Ich habe das Gefühl, dass die Geschenke hier gut aufgehoben sind. Die Schule hinterlässt bei mir einen sehr guten Eindruck. Wir nehmen Abschied als gerade Pause ist und müssen uns durch Massen von Kindern schieben, die alle auf unsere Fotos und von uns “Sambusas” haben wollen. Das Problem ist nur, dass ich bis jetzt nicht herausgefunden habe, was das überhaupt bedeutet.

Institut Majengo im Februar 2013

Dezember 2013: Kollegen helfen Kollegen - 4500 Euro für LehrerInnen des Institut Majengo/Goma

Institut Majengo und seine Lehrer hatten gegen Ende des Jahres wieder einmal unter politischen Wirren im Land zu leiden. Rebellen hatten die Stadt besetzt und Handel und Verkehr zeitweise stark gelähmt, so dass viele Eltern nicht in der Lage waren, Schulgeld - Grundlage für die Lehrervergütung - zu bezahlen.

Zudem war Schulleiter Nzughundi in Gefahr geraten, da ihm zu Unrecht eine Aktion gegen die Rebellen unterstellt worden war und er sich tagelang verstecken musste, um nicht in die Hände der Rebelle zu fallen.

Die Lehrer und Lererinnen  der MCS Bochum haben vor und kurz nach Weihnachten Geld zusammen gelegt, so dass den afrikanischen KollegInnen zu iher großen Freude noch vor Weihnachten 3000,00 Euro ausgezahlt werden konnten. Ca. 1500,00 Euro kamen dann noch Anfang 2013 zusammen.

Ein ganz herzliches Dankeschön allen, die hier wieder mitgemacht haben, insbesondere auch der Verwaltung in der Hermannshöhe, die einiges an Mehrarbeit dadurch hatte.

Die Rede zum Interview anlässlich des Festakts "20 Jahre MCS"

Hier geht's zur Rede von Jean Kasereka, Schulkoordinator der CBCA (Communauté Baptiste au Centre de l'Afrique) für 500 Schulen im Kongo mit insgesamt 180.000 Schülern.

Institut Majengo - afrikanische Partnerschule der MCS seit 1993

Insitut Majengo vor dem Nyiragongo-Vulkan (Intarsienarbeit aus Bananenblättern)

 

Seit 1993 pflegt die Matthias-Claudius-Schule Bochum Kontakte zum Institut Majengo in Goma. Es handelt sich um eine christliche Schule mit aktuell über 1000 Schülern, gelegen im Ost-Kongo, nahe an der Grenze zu Ruanda. Aus den Medien kennen wir die Unruhen, die das Land bewegten und immer noch nicht zur Ruhe kommen lassen. Schüler und Lehrer haben in der Vergangenheit darunter zu leiden gehabt und auch heute kommt der 'kongolesische Staat' immer noch nicht seinen Ver­pflichtungen nach und bezahlt beispielsweise nicht ordnungsgemäß seine Lehrer (Durchschnittsgehalt unter 100 $ pro Monat.) Das wird seit Jahren von den vielfach belasteten Eltern selbst geleistet.

Die Ausbildung am Institut Majengo ist für die afrikanischen Schüler sehr wichtig, da die Arbeitslosigkeit im Kongo sehr hoch ist. Die Bedingungen, unter denen Unterricht dort stattfindet, sind ganz anders als hier bei uns  (z.B. 50 Schüler pro Klasse). Unterrichtsmaterialien, die für uns selbstverständlich sind, sind nicht vorhanden. Deshalb müssen zur Verbesserung der Lehr- und Lernsituation weitere Anstrengungen unternommen werden, bei denen auch die Mithilfe der Matthias-Claudius-Schule gefragt ist.

Einige Lehrer und Eltern haben Institut Majengo ins Herz geschlossen und leisten eine kontinuierliche finanzielle Unterstützung oder starten Aktionen um einzelne, zeitlich begrenzte Stipendien für afrikanische Schüler zu ermöglichen, die nicht in der Lage sind das Schulgeld zu bezahlen.

 

Januar 2011 Familie B. unterstützt Mädchen am Institut Majengo mit 600 Euro

Der runde Geburtstag des Hausherrn im Januar 2011 war Anlass, sich zu erkundigen, wo am Institut Majengo noch Hilfe gebraucht wird.

Traditionell zählen Jungen in Afrika immer noch mehr als Mädchen. Beispielsweise durften vor Jahren nur Männer an die Computer der theologischen Hochschule, die dem gleichen Träger angehört, wie das Institut Majengo. Das was damals Anlass, Majengo mit einigen Computern aus Bochum zu versorgen.

Familie B. fördert mit der Summe von 600 Euro, die zusammengekommen ist, Mädchen am Institut Majengo. Vielen Dank, Familie B.!!

Dezember 2010 - Kollegen helfen Kollegen - Bochumer KollegInnen spenden über 1500 Euro für KollegInnen in Goma

Die Globalisierung macht auch vor Afrika nicht halt: steigende Preise für Nahrungsmittel bei dem geringen Einkommen der Kollegen bedeuten, dass der Gürtel noch enger geschnallt werden muss, zumal der Staat seinen Verpflichtungen immer noch nicht nachkommt und die Hauptlast auf den Eltern liegt.

Hier sind kurz vor Jahresschluss viele Kollegen spontan eingesprungen und haben für die afrikanischen Freunde Beträge in zwei- und auch dreistelliger Höhe gespendet. Insgesamt kamen über 1500 Euro zusammen. Herzlichen Dank allen, die mitgemacht haben!

... aus der Email des Schulleiter Nzughundi vom 02.02.2009

.... Sobald wir im Radio von der Verhaftung von Laurent Nkunda gehört haben, ereignet sich alles so als ob das, was dem Menschen unmöglich ist, Gott möglich ist. Und wir glauben dennoch nicht daran: Wir haben Gott gebeten, uns vom Krieg zu befreien, was offensichtlich geschehen ist. Wir sind wie jene, die für die Befreiung Petri beteten und die sich weigerten es zu glauben, als man ihnen sagte, dass Petrus an die Tür des Gebetssaales klopfe.

Gott sei gelobt, dass man schon das Licht am Horizont sieht. Der Krieg hat aufgehört und die Militäreinheiten Nkundas werden nach und nach in die kongolesische Armee integriert, während die ruandische Armee offiziell in unser Land eingedrungen ist, um ihre Völkermordgeschwister zu suchen, was am Ende des Krieges etwas zweifeln lässt.

Betet weiter für uns;  sicher – in der Hoffnung auf eine bessere Zukunft glauben wir daran, dass Gott seine Verheißung für sein Volk wahr machen wird.

Augenblicklich gibt es wieder Aktivitäten in den Zonen, die von Nkunda besetzt waren und der Personenverkehr ist überall normal mit Ausnahme der Kriegsflüchtlinde, die noch beobachten und zögern, in ihre Heimat zurückzukehren.

In Goma geht alles gut und seit dem 31.01.2009 haben wir mit den Prüfungen angefangen.

Nachrichten aus Goma

Nachricht vom 22. 11. 2008

Schulleiter Nzughundi dankt für das Anteilnehmen und vor allen Dingen für die Gebete. Goma ist zwar verschont geblieben vom Kriegsgeschehen aber 600.000 Kriegsflüchtlinge sind im Einzugsgebiet der Stadt und wollen nicht mehr nach Hause zurückkehren, denn die Rebellen haben mehr als 400 junge Männer in einem Ort 70 km nördlich von Goma getötet.

Die ökonomische Situation der Stadt wird von Tag zu Tag schlechter und der Preis der Nahrungsmittel hat sich verdreifacht. Einige Eltern haben signalisiert, dass sie nicht mehr in der Lage  sind , die Schulkosten ihrer Kinder – 11 $ im Monat pro Schüler – zu zahlen. Andererseits wollen die Eltern, die vor dem Krieg geflohen sind, nicht mehr in die von den Rebellen besetzten Gebiete zurückkehren und haben ihre Kinder am Institut Majengo angemeldet. Sie haben jedoch keine finanziellen Mittel um die Kosten für ihre Kinder zu bezahlen.

Eine Unterstützung dieser mittellosen Schüler würde nicht nur den Schülern selbst sondern auch den Familien der Unterrichtenden helfen, denn die kongolesische Regierung hat noch nicht damit begonnen, den Lehrenden ein angemessenes Gehalt zu zahlen. Das Durchschnittsgehalt beträgt 50 $ und ist sehr unzureichend für das tägliche Überleben.

Im Augenblick fragen sich alle Kongolesen: "Warum dieser Krieg?" Das Leiden, das alle trifft erscheint ungerecht, denn die Tutsi-Minderheit aus Ruanda, die sich im Kongo befindet, hat Vertreter  im Parlament und mehrere Offiziere der kongolesischen Armee entstammen dieser Minderheit. Die Motive für diesen Krieg entbehren aller Grundlage oder sind den Augen des Volkes verborgen. Nzughundi ist voller Hoffnung: " Gott ist noch mit uns und wir hoffen, dass dieses Leiden eines Tages ein Ende finden wird."

Für unsere Partner waren unsere Gebete sehr wertvoll und eine starke moralische Unterstützung. Etwa 20 Schüler haben die Schule verlassen, einige sind vor dem Krieg geflüchtet, andere können das Schulgeld nicht zahlen. Ein Lehrender ist wegen der schlechten Bezahlung weggegangen.

Schulleiter bittet: Betet weiter!

Der Schulleiter unserer Partnerschule

Wir hoffen und beten, dass unsere Partner in naher Zukunft Ruhe und Frieden in ihrem Land erfahren und dass die Flüchtlingssituation gemeistert werden kann.

20 Jahre MCS - 17 Jahre Partnerschaft mit Majengo

Jean Kasereka 2011

 

 

Rapport de l’Institut Majengo présenté par Mr. Jean Kasereka Lutswamba lors de la cérémonie de célébration du 20e anniversaire du Collège Matthias-Claudius-Schule de Bochum le 28.05.2011

 

Mesdames  et  Messieurs

Auguste Assemblée,

C’est un réel plaisir pour moi de prendre part  à cette cérémonie marquant le 20e anniversaire de MCS Bochum. Je remercie sincèrement le Directeur de l’école  et en particulier Monsieur Armin Eberhardt pour mon invitation.

 C’est au nom des écoles de la CBCA,  mon église  au Kongo /Kinshasa  et en particulier de l’Institut Majengo  jumelé  avec  le Collège MCS de Bochum que je prends la parole.

Avant de vous  présenter  le  rapport succinct reçu hier du Préfet de Majengo,  Monsieur Daniel Kambale Nzudhundi   au sujet de l’impact du jumelage sur la vie de la Communauté scolaire de Majengo , sur la vie du Pays et pourquoi pas de toute la Région des Grands Lacs, je présente mes  sincères remerciements  à toute la Communauté de MCS DE Bochum : élèves , parents, professeurs, autorités scolaires  et tout autre bienfaiteur pour toutes vos interventions en faveur  de l’Institut Majengo, notre école.

Avec  votre soutien, vous avez énormément contribué au développement durable de notre pays car il n’y  a pas de développement sans instruction et éducation pour un changement positif de mentalité. Une jeunesse sans éducation constitue un danger permanent pour la société.  C’est ce que nous sommes en train de vivre au Congo  et dans quelques autres pays d’Afrique avec les guerres qui utilisent les enfants soldats,  la présence des milices,  le phénomène des enfants de la rue... Malheureusement nos dirigeants n’ont pas encore compris cette réalité. Dans mon pays, le budget réservé à l’éducation a été longtemps inférieur à 5% . L’Etat a donc presque démissionné de ses responsabilités vis-à-vis de l’instruction et de l’éducation de la jeunesse. Voilà pourquoi plus de 80% d’écoles au Congo (RD)  fonctionnent  grâce aux Eglises et à l’organisation des parents.

Avec le soutien de MCS Bochum, un enseignement de qualité est en train d’être assuré à l’institut Majengo à la satisfaction de toute la communauté scolaire,  des parents, de l’Eglise et de tout le pays comme en témoigne ce rapport du Préfet : 

« C'est depuis 1993 que l'institut Majengo est en partenariat avec MCS BOCHUM, ce qui fait  17 ans de jumelage. Dès lors des échanges très fructueux se sont réalisés entre les deux communautés scolaires :

-          La correspondance entre élèves, entre professeurs et dirigeants de deux écoles.

-          Les visites mutuelles

-          Le soutien financier de MCS Bochum à l’Institut Majengo.

L'impact de ce partenariat sur la vie scolaire des élèves  et même après  leurs études à Majengo est très palpable.

Voici d'abord quelques moments  forts et inoubliables du jumelage:

Après la visite de Monsieur Polisi Kivava à MCS Bochum en Février 1996, la communauté scolaire de MCS Bochum s'était décidée de  nous assister en libérant un don de 4000 DM.

En 1997, pendant la guerre dite de libération du Congo, nous avons été  assistés avec plus 5000$ et pour l'année 1998, nous avons reçu un lot important d'ordinateurs et imprimantes qui ont  fait de Majengo, la première école de la ville de Goma disposant d'un atelier d'informatique.  Aujourd’hui, Majengo est parmi les 5 écoles de la ville de Goma qui disposent d’un atelier d'informatique et qui enseignent le cours d’informatique avec possibilité pour les élèves d'utiliser l'ordinateur après avoir obtenu leurs diplômes d'Etat.

 

En 2002, après l'éruption volcanique, MC S Bochum a payé les frais scolaires de plus de 300 élèves sinistrés du volcan pour 6 mois. Avec les fonds reçus de MCS Bochum l’Institut Majengo a construit 6 appartements pour les professeurs sinistrés. Avec les mêmes fonds,

10 ménages des professeurs sinistrés totalement  ont été assistés en matériels de ménage et autres besoins de base pour se reconstituer.

MCS Bochum a participé d’une manière très significative à la reconstruction de l'école après le  volcan avec un  montant équivalant à 40000$.

 

En Avril 2005, nous avons reçu la  visite inoubliable en période de guerre,  de la délégation de MCS Bochum conduite par Madame Annika Keil. « Je cite de mémoire quelques autres membres de la délégation : Madame Ursel Tillmanns, Monsieur Carsten Gronwald ».

Cette visite sera suivie en 2009 par celle de Monsieur Dirk Kühlem.  

Tous nos remerciements à ces frères et sœurs dont la visite a été un grand réconfort pour nous après tant d’événements malheureux vécus chez nous.

 

 Bref, avec le soutien financier de MCS Bochum, l’Institut Majengo :

-  a  payé  les frais scolaires pour plus de 600 élèves indigent(e)s.

-  s’est équipé en manuels et livres pour la bibliothèque,

- s’est équipé en ordinateurs et imprimantes pour l’atelier informatique,

-  est en train de construire la salle polyvalente qui est au niveau du linteau  actuellement

 

 L'impact du jumelage est très significatif et nous pouvons citer les exemples suivants:

- Depuis 1998 on a un enseignement de qualité au sein de l'institut Majengo et en moyenne 80 diplômés sont déversés sur le marché d'emploi mais surtout à l'université.

 3 meilleurs étudiants  de Majengo ont déjà été sélectionnés par

La province, la maison VODACOM et l'Ambassade des Etats Unis d’Amérique, et ils étudient respectivement en Corée du sud, en Afrique du sud et à l'Académie militaire des Etats  Unis d'Amérique.

 

Quant à l'impact de la bourse aux enfants démunis, nous avons 3 cas à vous signaler :

 

-          Mr Sibona ancien élève de Majengo et ayant bénéficié de la bourse est actuellement comptable dans le poste ecclésiastique de Kalungu,

-          ,un autre jeune garçon démuni et supporté par Majengo est maintenant  caissier dans un hôtel de renommé de la place : Cap Kivu . Ce dernier a promis de payer pour un élève indigent l'année prochaine,

-           une fille traumatisée suite à l'assassinat de son père et de sa mère et une année après de son tuteur est maintenant récupérée et prise en charge par l'école après des séances de « counselling » avec l'aumônier.

 

Grâce aux fonds de MCS Bochum, Majengo est maintenant une école de très bonne renommée dans la ville de Goma. La stabilité des professeurs qualifiés permet un encadrement pédagogique adéquat. L’aumônerie est de sa part dynamique et s'occupe spirituellement des élèves et de plus de 800 ressortissants de Majengo qui sont actuellement des cadres au service du pays ou d'autres encore à l'Université.

Que Mr Armin qui nous lit en copie, trouve à travers ce petit rapport adressé à notre coordinateur qui connait très bien tout ce que Bochum a fait de son école, nos sincères remerciements et transmette à l'occasion de la fête de 20 ans d'âge de MCS Bochum, notre sentiment d'appartenance  à votre communauté. Que Dieu le tout puissant bénisse davantage notre partenariat avec MCS Bochum ». Kambale Nzughundi Daniel 

 

Encore une fois un grand merci à la Communauté scolaire de MCS Bochum et en particulier à Monsieur Armin Eberhardt pour l’initiative et son engagement pour ce partenariat.

Joyeux anniversaire ! Longévité et prospérité au Collège MCS Bochum et au jumelage avec l’Institut Majengo ! Que Dieu bénisse notre partenariat!

                            Je vous remercie !

 

                                      Fait à Bochum le 28 mai 2011

                         Jean Kasereka Lutswamba

          Coordinateur Communautaire des écoles de la CBCA.

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