Topnews

Neuer Elternbrief

Der 2. Elternbrief des Schuljahres 2017/2018 steht an...

MCS im Fokus

Elternmitarbeit aktuell

Wo aktuell Elternmitarbeit benötigt wird, können Sie hier sehen.

Kontakt

Matthias-Claudius-Schule
Weitmarer Str. 115 a
44795 Bochum

Tel.: 0234/9 43 65 - 0
Fax: 0234/9 43 65 - 7

gesamtschule(at)mcs-bochum.de

Anfahrtsplan

unterstützt durch:

Innerhalb des Kooperationsnetzes Schule und Wirtschaft kooperieren wir mit folgenden Unternehmen:

Zur Portalseite

Hier gelangen Sie zu den anderen Einrichtungen
des Matthias-Claudius- Sozialwerkes Bochum.

Worauf es ankommt

Die Frage, wie eine gute Schule aussehen soll, muss immer neu gestellt werden. Unbestritten muss sie dem Schüler ein solides Grundwissen, Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten vermitteln, damit dieser seine Umwelt verstehen und sein Leben gestalten lernt. Sie hilft auch, eine eigene Überzeugung vom Sinn des Lebens zu finden und Maßstäbe für das Zusammenleben zu entwickeln. Denn in einer sich wandelnden und häufig unüberschaubaren Gesellschaft werden schon an den jungen Menschen hohe Anforderungen gestellt.

Die Schule soll den Schülern helfen

Selbstvertrauen und Zuversicht zu finden, damit er vor Aufgaben nicht ausweicht und Konflikte durchstehen lernt:

das Lernen so zu lernen, dass er neue Aufgaben und Situationen selbständig bewältigen kann:

Verantwortung zu übernehmen, d. h. seinen Kenntnissen und seiner Begabung entsprechend sich im persönlichen, beruflichen und öffentlichen Leben einzusetzen und zugleich die eigenen Grenzen zu erkennen:

ganzheitlich zu denken und zu handeln, d. h. Zusammenhänge zu begreifen und die Lösung der Aufgaben in der Zusammenarbeit mit anderen anzustreben.

Die Matthias-Claudius-Schule Bochum stellt sich diesen Aufgaben von Bildung und Erziehung auf der Grundlage des christlichen Glaubens. Da sie nur einen Teil des Erziehungs- und Bildungsauftrages wahrnehmen kann, sucht sie das Gespräch und die Unterstützung des Elternhauses.

Was uns besonders wichtig ist

1. Wir wollen alle Schüler in ihrer individuellen Leistungsfähigkeit ernst nehmen und fördern.
Wir sind davon überzeugt, dass gegenseitiges Vertrauen und Selbstvertrauen für jedes Kind Voraussetzung sind, um etwas leisten zu können. Gerade im gemeinsamen Unterricht von Schülern ohne und mit Behinderung wird durch viele Lernreize die Leistungsfähigkeit aller Kinder entwickelt. Eine Vielfalt unterschiedlicher Leistungen wird sichtbar. Helfen und Hilfe erfahren wirken motivierend. Die Leistung darf jedoch nicht den Wert einer Person bestimmen. Gerade im Scheitern und Versagen bedarf der Schüler der Anerkennung und Wertschätzung, um sich annehmen und neu anfangen zu können. Hier vermittelt der christliche Glaube, der jedem Menschen vor aller Leistung seinen Wert.zuspricht, entscheidende Erfahrungen.

2. Wir wollen allen Schüler ein ganzheitliches Lernen ermöglichen
Die meisten Aufgaben und Anforderungen können in der heutigen Zeit nicht mehr allein durch isoliertes Fachwissen gelöst werden. Erforderlich ist vielmehr ein ganzheitliches Lernen, das Zusammenhänge erschließt und den Beitrag jedes einzelnen einbezieht (z. B. durch Unterrichtsprojekte und Fachunterricht, der in seinen Inhalten aufeinander abgestimmt ist). Das setzt eine enge Zusammenarbeit der Lehrer untereinander und eine Öffnung der Schule voraus. Die Schüler sollen durch Erkundungen, Praxistage und Mitwirkung von Fachleuten bei Unterrichtsprojekten auch einen ersten Einblick in die Berufswelt erhalten. Die Schule erreicht hierdurch anschauliches und handlungsorientiertes Lernen. Zur ganzheitlichen Sicht des Lernens gehört auch das soziale Lernen. Vom Zusammenleben in der Klassengemeinschaft über das Erlernen von Zusammenarbeit, bei der die Begabungen und Fähigkeiten wie Schwächen und Grenzen des anderen entdeckt werden, bis hin zur Lösung von Konflikten kommt diesem Bereich in unserer Gesellschaft eine immer größere Bedeutung zu. Die Matthias-Claudius-Schule möchte ihren Schülern einen Erfahrungsraum bieten, um sich zu entfalten und zu erproben. Hier spüren sie, dass sie an den Aufgaben der Gemeinschaft teilhaben und mit ihren Fähigkeiten in Anspruch genommen werden. Der Mensch ist von Gott in eine Gemeinschaft gestellt, in der er im Miteinander Verantwortung für andere übernehmen kann. Diese Einsicht des christlichen Glaubens unterstützt den Prozess des ganzheitlichen Lernens.

3. Wir wollen den Schülern Lebens- und Orientierungshilfen anbieten.
In der Sekundarstufe I durchläuft der Schüler entscheidende Phasen seiner Entwicklung. In der Pubertät löst sich der junge Mensch aus vorgegebenen Maßstäben und sucht in Anlehnung an Vorbilder Orientierung für sein Leben und Handeln. Krisen und Umbrüche müssen bewältigt und ihm die Chancen eines sinnvollen Lebens vor Augen stellen. Das setzt eine Gestaltung des schulischen Lebens voraus, in der Freiheit und Bindung, Selbständigkeit und Verantwortung miteinander verknüpft sind.In diesem Erwartungs- und Erfahrungshorizont wird dem Jugendlichen der Stellenwert der in der Schule vermittelten Kenntnisse und Fähigkeiten deutlich werden. Die Einsicht, dass Gott den Menschen liebt und er in Krisen mit seinem Beistand rechnen kann, vermag dem Jugendlichen Orientierungshilfen bei seiner Persönlichkeitsfindung zu geben und ermutigt ihn zu einem verantwortlichen Handeln in der Gesellschaft.