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Schultüte 2/2017

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Mit dem Logbuch unterwegs

Die MCS – unendliche Weiten. Wir schreiben das Schuljahr 2011/12. Dies sind die Abenteuer der neuen Jahrgangsstufe 5, die mit ihren 103 Schülerinnen und Schülern unterwegs ist, um neue Welten zu erforschen, neues Lernen und neue Unterrichtsformen. Im Haus 1 dringt die Jahrgangsstufe 5 in Galaxien vor, die die MCS nie zuvor gesehen hat.

Dem Science-Fiction-Fan mögen ähnliche Gedanken durch den Kopf gehen, wenn er oder sie beobachtet, wie Schülerinnen und Schüler der neuen Jahrgangsstufe 5 ihre Eintragungen in das sogenannte Logbuch vornehmen. Und tatsächlich werden in  unserem Logbuch – ähnlich wie bei Captain Kirk und Co. – die wichtigsten Dinge für das Lernen und Arbeiten festgehalten.

Am Anfang der Woche legen die Schülerinnen und Schüler ihre Ziele für die kommende Woche fest. Sie überlegen, an welchem Baustein sie in Mathematik, Deutsch und Englisch in den Lernbüro-Stunden der Woche arbeiten möchten. Dies geschieht in Eigenverantwortung, aber in Absprache mit dem jeweiligen Tutor (dem Klassenlehrer bzw. der Klassenlehrerin). Es hat sich dabei gezeigt, dass es eine Herausforderung für die Schülerinnen und Schüler ist, diese Ziele ganz konkret zu formulieren, so dass sie auch am Ende der Woche überprüfbar sind. Die Erreichung des Ziels „viel in Mathe schaffen“ lässt sich nunmal nicht gut überprüfen. Für jeden Tag der Woche enthält die Wochenübersicht darüber hinaus Felder, in denen die geschaffte Arbeit des Lernbüros eingetragen wird und weitere Felder, in denen Notizen zu den anderen Fächern gemacht werden können oder Erinnerungen an Dinge, die nicht vergessen werden dürfen. Einen besonderen Stellenwert nimmt in der Wochenübersicht die Selbstreflexion ein. So sollen die SuS jeden Tag ihre eigene Arbeit im Lernbüro bewerten, indem sie sich bis zu vier Smileys geben. Am Ende der Woche soll jeder eintragen, auf was er oder sie in der vergangenen Woche stolz war und außerdem soll noch einmal abschließend die eigene Arbeitshaltung, das Einhalten von Regeln, die Ausübung von Klassendiensten, die Vollständigkeit der Materialien und die Pünktlichkeit reflektiert werden. Dabei ist es uns besonders wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler positive Rückmeldungen bekommen und auch selber erkennen, was sie schon gut können, da wir nicht nur an den Schwächen arbeiten, sondern auch die Stärken fördern möchten. Die Wochenübersicht wird am Ende der Woche mit dem Tutor oder der Tutorin durchgesprochen, von diesen – ggf. nach der Absprache von Veränderungen oder Verbesserungen für die kommende Woche – unterzeichnet und dann von den Eltern gegengezeichnet.

Das Logbuch enthält neben den Wochenübersichten Informationen über die Grundlagen des Arbeitens und Lernens in unserer Stufe, eine Übersicht der Bausteine für die Fächer Deutsch, Mathematik und Englisch, die die Schülerinnen und Schüler jeweils nach Beendigung eines Bausteins in der Farbe des Fachs ausmalen dürfen und Eintragungsmöglichkeiten für Regelübertretungen, die den Eltern mitgeteilt werden sollen.

Hinten im Logbuch befinden sich Übersichten der Kompetenzen, die im Verlauf des Schuljahres im Lernbüro erworben werden können.   

Insofern lässt sich also auch der Name Logbuch verstehen, da dieses Buch den Lernfortschritt jeder Schülerin und jeden Schülers über ein Schuljahr hinweg Tag für Tag dokumentiert und ermöglicht, dass Schüler, Lehrer und Eltern die Arbeit nachvollziehen können. Außerdem enthält es alle sonstigen wichtigen Informationen.  Deshalb muss das Logbuch auch in jeden Unterricht mitgenommen und darf nicht zu Hause vergessen werden. Da die Schülerinnen und Schüler in der Regel aber nur das Logbuch mit nach Hause nehmen müssen, weil es keine Hausaufgaben gibt, fällt es ihnen leicht, immer an das Logbuch zu denken.

Autorin: Anja König