Topnews

Schultüte 3/2017

Die elektronische Ausgabe der neuen Schultüte können Sie...

MCS im Fokus

Elternmitarbeit aktuell

Wo aktuell Elternmitarbeit benötigt wird, können Sie hier sehen.

Kontakt

Matthias-Claudius-Schule
Weitmarer Str. 115 a
44795 Bochum

Tel.: 0234/9 43 65 - 0
Fax: 0234/9 43 65 - 7

gesamtschule(at)mcs-bochum.de

Anfahrtsplan

unterstützt durch:

Innerhalb des Kooperationsnetzes Schule und Wirtschaft kooperieren wir mit folgenden Unternehmen:

Zur Portalseite

Hier gelangen Sie zu den anderen Einrichtungen
des Matthias-Claudius- Sozialwerkes Bochum.

Tutorengespräche

„Herr Hippel, bitte zum Gespräch“

Tutorengespräche in der Klasse 5

 Um die Schülerinnen und Schüler auf dem Weg in das selbständige Lernen zu begleiten, wurde in der neuen Jahrgangsstufe 5 das Konzept der Tutorengespräche entwickelt. Die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer fungieren als Tutoren. Jeder Tutor betreut eine Hälfte der Klasse, also 13 Schülerinnen und Schüler. Die Auswahl geschah nach dem Zufallsprinzip. Am Anfang trugen die Tutorengespräche auch dazu bei, die Schülerinnen und Schüler schneller kennenzulernen.

In den Tutorengesprächen besprechen die Tutorin oder der Tutor mit den verschiedenen Schülerinnen und Schülern alles, was für eine erfolgreiche Arbeit wichtig ist. Dies sind selbstverständlich zunächst die Ziele für die Arbeit im Lernbüro, die im Logbuch festgehalten werden. Neben den Fachlehrerinnen und Fachlehrern der Lernbürofächer Englisch, Mathematik und Deutsch behalten so auch die Tutoren den Lernfortschritt der Schülerinnen und Schüler im Blick und helfen bei der Selbstorganisation des Lernens. Außerdem ermöglichen sie den Tutoren, auch aus den anderen Fächern Informationen zu bekommen. So konnten wir z.B. erfahren, wann in Naturwissenschaft am Baumtagebuch gearbeitet wurde oder was ein Kunstbuch ist. Ebenso wichtig ist es aber, in diesen Gesprächen auch über all das zu sprechen, was bereits gut läuft oder worauf jemand so richtig stolz sein kann. Interessanterweise ist es gerade Letzteres, was vielen unserer Schülerinnen und Schüler noch richtig schwer fällt. Auch das eine oder andere Problem, was vielleicht in der Pause oder mit Mitschülern aufgetreten ist, kann im Rahmen der Gespräche angesprochen werden.

Bei der Durchführung der Tutorengespräche konnten die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer der Jahrgangsstufe 5 im ersten Halbjahr sehr unterschiedliche Erfahrungen sammeln. Zunächst hat es wohl bei allen einige Zeit gedauert, bis die Gespräche angelaufen sind. Wie immer am Anfang einer neuen Klasse 5 brauchte es eine Weile, bis sich Abläufe und Zeiten eingespielt hatten und somit klar wurde, an welchen Stellen Raum für die Gespräche sein könnte. Außerdem sind die Klassenlehrer in ihren Klassen aufgrund ihrer verschiedenen Fächer mit unterschiedlich vielen Stunden eingesetzt, so dass jeder Tutor für sich einen Zeitrahmen finden musste. Außerdem musste über das Logbuch hinaus eine Form der Dokumentation der Gespräche auf Seiten der Lehrer gefunden werden. Da diese Aspekte für alle neu waren, stand das Thema sehr oft auf der Tagesordnung der wöchentlichen Klassenlehrer-Teamsitzung.

Die mit den Schülern und den Eltern gemeinsam geführten Bilanz- und Zielgespräche am Elternsprechtag waren dann sozusagen ausführliche Tutorengespräche, die einerseits den Blick auf die Gesamtzielsetzung richteten und andererseits bestätigten, dass wir uns mit ihnen auf dem richtigen Weg befanden.

Inzwischen hat sich in allen Klassen eine gewisse Routine für die Tutorengespräche gefunden. Das bedeutet nicht, dass es keinen Verbesserungsbedarf gibt. Eigentlich alle Klassenlehrer wünschen sich mehr Zeit und Ruhe für die Gespräche, da sie trotz Routine oft genug unter Zeitdruck durchgeführt werden müssen. Dass unsere Schüler die Gespräche aber einfordern, zeigt uns, dass auch sie die Tutorengespräche als sehr wichtig empfinden.

Autorin: Anja König