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Schultüte 3/2017

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Ohne Ivar hätten wir es schwer

Das Lernbüro in den fünften Klassen wäre ohne Ivar deutlich schwerer. Nein, Ivar ist nicht der Super-Schüler, der durch seine reine Anwesenheit das Klassenklima verbessert. Dies hier ist auch kein Werbeartikel eines bekannten skandinavischen Möbelhauses. Aber tatsächlich gibt es in unseren fünften Klassen Einrichtungsgegenstände, die für das Arbeiten mit dem neuen pädagogischen Konzept eine zentrale Bedeutung haben.

Dazu gehört auch besagter Ivar, bei dem es sich um ein Regal handelt. Dieses Regal ermöglicht den schnellen Zugang zu den Kästen mit den Bausteinen im Lernbüro und bietet zudem ausreichend Platz für Bücher und andere Materialien, die schnell zur  Hand sein müssen. Darüber hinaus haben alle Schülerinnen und Schüler ein eigenes Regalfach in einem der quadratischen Regale, die an den Tischen stehen. In der Ablage unter dem Tisch müssen dann nur noch Materialien aufbewahrt werden, die ständig gebraucht werden. Das hilft beim Ordnunghalten, auch wenn trotzdem hin und wieder große Aufräumaktionen nötig sind. 

Ausweich-Arbeitsplätze und das Smartboard

Jede Klasse hat zudem einen runden und einen ovalen Tisch. Der ovale Tisch wird genutzt, wenn sich eine Kleingruppe gemeinsam mit oder ohne Lehrer austauschen möchte. Der runde Tisch dient ebenfalls als Ausweich-Arbeitsplatz, hat aber vor allem auch die Funktion eines Ausstellungstisches. Dort finden Materialien ihren Platz, die nur für eine begrenzte Zeit für ein bestimmtes Unterrichtsvorhaben gebraucht werden.

In allen fünften Klassen befinden sich darüber hinaus Smartboards. Daneben gibt es auch jeweils ein Whiteboard, an das kurze Notizen geschrieben werden können, wenn das Smartboard gerade nicht eingeschaltet ist. Außerdem wird am Whiteboard der Stundenplan des Tages mit Magnetkarten angebracht, damit die Schülerinnen und Schüler den Tag besser im Blick haben können. Außerdem haben wir jeweils drei Laptops für die Klassen angeschafft. Diese sollen in Zukunft vermehrt die Möglichkeit bieten, Aufgaben auch am Rechner erledigen zu können, ohne dass dafür jedes Mal der Computerraum oder das Selbstlernzentrum aufgesucht werden müssen. Von der Bedeutung der medienpädagogischen Erziehung für alle Schülerinnen und Schüler abgesehen, bieten die Laptops zusätzlich eine Entlastungsmöglichkeit für diejenigen Schüler, die mit dem motorischen Prozess des Schreibens Schwierigkeiten haben. Diese Nutzungsmöglichkeiten werden wir im nächsten Schuljahr noch ausbauen.

 

Die rote Mitte

Der aber vielleicht auffälligste Einrichtungsgegenstand, der direkt ins Auge fällt, wenn man eine der fünften Klassen betritt, ist der runde rote Teppich. Dieser bildet den Mittelpunkt in den Klassen, um den herum alles andere angeordnet ist und um den herum sich die Klassen regelmäßig im Sitzkreis treffen. Und obwohl alle fünften Klassen mit den gleichen Einrichtungsgegenständen ausgestattet sind, kann man am Umgang mit diesem roten Teppich am meisten erkennen, dass jede Klasse mit ihren Klassenlehrern inzwischen eine Gemeinschaft geworden ist, die trotz der vielen Übereinstimmungen mit den Nachbarklassen ihre eigenen Rituale gefunden hat. So ist der Teppich in der 5a und der 5b immer besonders schön gestaltet und erscheint ganz oft als kleines Kunstwerk. In der 5c findet man auf dem roten Teppich oft Dinge wie Kerzen oder kleine Steine, die dort im Rahmen einer Andacht hingelegt worden sind. Die 5d hingegen pflegt einen eher nüchternen Umgang mit dem Teppich, allerdings ist es dort bei Strafe verboten, diesen Teppich zu betreten, worauf die Schülerinnen und Schüler der 5d auch genau achten. Unabhängig vom jeweiligen Umgang mit dem Teppich haben wir die Erfahrung gemacht, dass die besondere Wertschätzung eines Einrichtungsgegenstandes wie dem Teppich dazu geführt hat, dass auch der Rest der Einrichtung mit anderen Augen betrachtet wird und alle deshalb auch sorgsam mit den Dingen in den Klassen umgehen