Topnews

Schultüte 2/2017

Die elektronische Ausgabe der neuen Schultüte können Sie...

MCS im Fokus

Elternmitarbeit aktuell

Wo aktuell Elternmitarbeit benötigt wird, können Sie hier sehen.

Kontakt

Matthias-Claudius-Schule
Weitmarer Str. 115 a
44795 Bochum

Tel.: 0234/9 43 65 - 0
Fax: 0234/9 43 65 - 7

gesamtschule(at)mcs-bochum.de

Anfahrtsplan

unterstützt durch:

Innerhalb des Kooperationsnetzes Schule und Wirtschaft kooperieren wir mit folgenden Unternehmen:

Zur Portalseite

Hier gelangen Sie zu den anderen Einrichtungen
des Matthias-Claudius- Sozialwerkes Bochum.

Englisch in der Sekundarstufe II

Der Fachgruppe Englisch Sek.II gehören im laufenden Schuljahr 7 Kolleginnen und Kollegen sowie zwei Lehramtsanwärter an. Die Schule hat kein besonderes sprachliches Profil. Neben Englisch als Eingangssprache besteht in der Jahrgangsstufe 6 die Wahl zwischen Latein und Französisch. Im Wahlpflichtunterricht der Klassen 8 kann Französisch erneut als Fremdsprache gewählt werden. Als neu einsetzende Fremdsprache bietet die Schule Spanisch und Latein ab Jahrgang 11 an. 

Die Zahl der Schulformwechsler in der Einführungsphase ist seit Jahren relativ stabil und liegt zwischen 10 und 20 Schülerinnen und Schülern. Im Schuljahr 2015/16 gibt es in der gymnasialen Oberstufe in der Einführungsphase 4 Grundkurse und jeweils 1 Leistungskurs und 2 bis 3 Grundkurse in den Jahrgangsstufen Q1 und Q2. Der LK findet im Rahmen des Profils „Interkulturelle Erziehung“ statt und ist mit einem GK in Sozialwissenschaften fest gekoppelt. Dadurch soll fachübergreifendes Lernen aus verschiedenen Fachperspektiven gefördert werden

Die Fachgruppe Englisch sieht sich besonders dem Leitziel der interkulturellen Handlungsfähigkeit verpflichtet. Durch die Auseinandersetzung mit fremdkulturellen Werten und Normen und der damit verbundenen Notwendigkeit zum Perspektivwechsel leistet der Englischunterricht einen Beitrag zur Erziehung zur Toleranz und fördert die Empathiefähigkeit. Das Engagement für Partnerschaftsprojekte soll hierzu einen Beitrag leisten. So unterhält die Schule seit 2004 eine Partnerschaft mit der Crofton School in Stubbington. Jährlich wird für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8 und 9 ein einwöchiger Austausch angeboten.

Die individuelle Förderung jeder einzelnen Schülerin und jedes einzelnen Schülers ist der Fachgruppe Englisch nicht zuletzt vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Anforderungen an Studierfähigkeit und Berufsorientierung ein besonderes Anliegen. Der Englischunterricht zielt darauf ab, vielfältige Lerngelegenheiten zum aktiv kooperativen und selbstständigen Lernen zu eröffnen

Der Förderung eigenverantwortlichen, selbstständigen Lernens soll auch die Portfolio-Arbeit dienen, die im letzten Schuljahr in der Einführungsphase auf den Weg gebracht worden ist. Nach einer Evaluation am Ende des Schuljahres wird darüber zu entscheiden sein, wie die Arbeit in der Qualifikationsphase weitergehen soll.

Hinweise zur Leistungsbewertung in der Sek II finden Sie hier.

Grundsätze der fachmethodischen und fachdidaktischen Arbeit

Die Lehrerkonferenz der Matthias-Claudius-Schule hat unter Berücksichtigung des Schulprogramms folgende überfachliche Grundsätze für die Arbeit im Unterricht beschlossen, die auch den Englischunterricht prägen.

Der Unterricht fördert die aktive Teilnahme der Schülerinnen und Schüler und berücksichtigt ihre individuellen Lernwege. Er bietet Gelegenheit zu und Unterstützung bei selbstständiger Arbeit. Gleiches gilt für die Förderung der Zusammenarbeit zwischen den Schülerinnen und Schülern. Vorrangiges Ziel ist es, allen Schülerinnen und Schülern  einen individuellen kontinuierlichen Lernzuwachs zu ermöglichen.

Darüber hinaus gelten für den Englischunterricht folgende fachliche Grundsätze:

  • Der Englischunterricht fördert die Schülerinnen und Schüler im Aufbau von Kompetenzen in allen Kompetenzbereichen. Der Aufbau kommunikativer und interkultureller Kompetenz erfolgt integrativ in komplexen Unterrichtsvorhaben, in denen eine Vielfalt unterschiedlicher Methoden und Verfahren zur Bearbeitung realitätsnaher, anwendungsorientierter Aufgabenstellungen eingesetzt wird.
  • Zur Förderung interkultureller Handlungsfähigkeit werden authentische Texte und Medien eingesetzt, die den Schülerinnen und Schülern exemplarisch vertiefte Einblicke in die Lebenswirklichkeiten englischsprachiger Länder vermitteln. Die Öffnung des Unterrichts (z.B. durch Kontakte mit den Partnerschulen, Besuche englischsprachiger Theateraufführungen, Einladung von native speakers u.a.) dient ebenfalls dieser Kompetenzförderung.
  • Unabhängig von der gewählten Form der Lernorganisation wird Englisch in allen Phasen des Unterrichts als Kommunikations- und Arbeitssprache verwendet.
  • Der Englischunterricht pflegt einen positiven, entwicklungsorientierten Umgang mit der individuellen sprachlichen Leistung. Diagnose und individuelle Förderung sind eng verzahnt. Fehler werden als Lerngelegenheiten betrachtet und bieten die Möglichkeit zu self-correction und wertschätzender peer correction.
  • Das Englischlernen ist geprägt von Transparenz und dokumentierter Reflexion über die Sprache und Sprachverwendung (Portfolio), um so die Basis für lebenslanges Lernen zu schaffen und die Entwicklung individueller Mehrsprachigkeitsprofile zu fördern.
  • Mündlichkeit hat im Englischunterricht einen hohen Stellenwert. Dies wird sichtbar in der Auswahl von Lernarrangements, die monologisches, dialogisches und multilogisches Sprechen fördern.

Qualitätssicherung und Evaluation

Die Fachgruppe Englisch bemüht sich um eine stete Sicherung der Qualität ihrer Arbeit. Dazu dient unter anderem die jährliche Evaluation des schulinternen Curriculums. Weitere anzustrebende Maßnahmen der Qualitätssicherung und Evaluation sind gegenseitiges Hospitieren, team teaching, Parallelarbeiten und gegebenenfalls gemeinsames Korrigieren. Absprachen dazu werden von den in den Jahrgängen parallel arbeitenden Kolleginnen und Kollegen zu Beginn und im Verlauf eines jeden Schuljahres getroffen. 

Das schulinterne Curriculum stellt keine starre Größe dar, sondern ist als „lebendes Dokument“ zu betrachten. Dementsprechend sind die Inhalte stetig zu überprüfen, um ggf. Modifikationen vornehmen zu können, die sich vor allem aus den flexiblen Variablen Schülerzahl, Fachgruppengröße, Lehr- und Lernmittelentwicklung und Abiturvorgaben ergeben.

Der Prüfmodus erfolgt regelmäßig. In den Dienstbesprechungen der Fachgruppe werden die Erfahrungen des vorangehenden bzw. laufenden  Schuljahres gesammelt und bewertet sowie  eventuell notwendige Konsequenzen formuliert.